Branding- und Kampagnen-Expertin für Schmuckmarken

Hi, ich bin Ariane –

und ich wollte eigentlich Knochen sauber pinseln

Mein ursprünglicher Traumjob hatte mit Design so gar nichts zu tun. Ich wollte Paläontologin werden. Forschungsreisen in Wüsten und Dschungel – aber ohne Indiana-Jones-Action. Einfach allein, in Ruhe, konzentriert. Meine Mama seufzte damals: „Käfer zählen im Museum, das wäre dein Traumjob!“

Sie hatte nicht ganz unrecht.

Heute weiß ich, dass hinter diesem Wunsch eigentlich etwas anderes steckte: der Wunsch nach Unabhängigkeit. Selbst entscheiden. Selbst gestalten. In meinem Tempo.

Inova

Warum Schmuck?

Ich war auf der Vicenzaoro in Vicenza. Auf der Inhorgenta in München. Auf der Inova in Frankfurt.

Nicht als Besucherin. Als Brand Designerin, die zugehört hat.

Und ich habe dort etwas gesehen, das ich nicht mehr vergessen habe: Die Frustration im Gesicht von Goldschmiedinnen und Schmuckdesignern, wenn der Fachhändler zum wiederholten Mal am Stand vorbeigeht. Ohne auch nur kurz stehenzubleiben.

Gleichzeitig diese Leidenschaft. Diese Hingabe. In jedem einzelnen Stück.

Da war jemand, der jahrelang ein Handwerk verfeinert hat. Der eine kreative Vision hat, die sich in Metall und Stein ausdrückt. Und trotzdem: die Verkäufe bleiben aus. Nicht weil das Produkt nicht gut genug ist. Sondern weil der Auftritt nicht zeigt, was wirklich dahintersteckt.

Das hat mich nicht losgelassen.

Messen sind eine Art, Business zu machen. Aber nicht die einzige. Und sie sind aufwändig, teuer und zermürbend – vor allem, wenn man nach drei Tagen Vollgas mit null Umsatz, Augenringen und Rückenschmerzen heimfährt.

Seitdem arbeite ich ausschließlich mit Schmuckmarken. Weil ich weiß, was auf dem Spiel steht. Und weil ich glaube, dass handwerkliche Qualität sichtbar sein sollte – nicht nur auf Messen, sondern überall.

Meine Qualifikationen

  • Grafik- und Kommunikationsdesign BA, Diploma Hochschule Hessen
  • Copywriting-Ausbildung mit Verkaufspychologie aus dem Neuromarketing, Youri Keifens MA
  • Mehr als 8 Jahre Erfahrung im Content-Management bei einer großen Agentur.
  • Mehr als 3 Jahre Personalberaterin inkl. Kundenakquise bei einer NPO.
  • Politikwissenschaften Mag., Universität Wien

Was ich anders mache

Alles was ich anbiete, habe ich selbst getestet. Ich wende es selbst täglich an.

Ich liebe Effizienz. Klare Workflows. Dinge, die wirklich funktionieren – nicht Dinge, die gut klingen aber im Alltag nicht tragen.

Als Brand Designerin bedeutet das konkret: Ich entwickle kein Design ohne strategisches Fundament. Weil schöne Bilder ohne Klarheit darüber, wofür eine Marke steht, nur optisches Rauschen sind. Und ich entwickle keine Strategie ohne zu wissen, wie sie visuell wird – weil Positionierung, die unsichtbar bleibt, keine Wirkung hat.

Beides gehört zusammen. Beides braucht Klarheit. Und Klarheit braucht Entscheidungen.

Wie ich arbeite

Direkt. Ich bin ehrlich. Ich sage, was ich denke – ruhig, aber klar. Ich versuche nicht, es so zu verpacken, dass es sich besser anfühlt als es ist. Gleichzeitig ist mir wichtig, niemandem auf den Schlips zu treten. Der Unterschied zwischen direkt und verletzend ist Empathie.

Passgenaue Designs, keine Schablonen. Individuell bedeutet für mich wirklich: maßgeschneidert. Was du im Kopf hast – das, wofür du arbeitest – das soll sichtbar werden. Nicht eine Version davon, die irgendwie für alle passt.

Schönheit ist kein Luxus. Ich glaube, dass Schönheit etwas mit Gesundheit zu tun hat. Ein gesundes Unternehmen hat einen schönen Auftritt – nicht weil man viel Geld für Design ausgegeben hat, sondern weil alles stimmig ist. Nichts zieht in die falsche Richtung. Alles passt zusammen.

Das bin ich auch

Ich denke in Strukturen, nicht in Trends. Muster erkennen, sortieren, zusammensetzen – das ist mein Standardmodus. Auch beim Design.

Autonomie über alles. Ich entscheide selbst, mit wem ich arbeite und wie ich arbeite. Das ist keine Ansage nach außen – das ist einfach die Voraussetzung dafür, dass ich gute Arbeit mache.

Schönheit in kleinen Dingen. Blattadern. Farben im Herbst. Das Spektrum von Meeresblau. Die Ähnlichkeit zwischen Mikro und Makro. Ich könnte stundenlang darüber reden – und tu es manchmal auch.

Die Wüste fehlt noch. Aber zum höchsten Berg der Welt hab ich es geschafft. 3 Wochen Trekking zum Mount Everest haben mich damals in eine neue Berufslaufbahn geführt.

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